Anglistisches Seminar
Fachtag Englisch - 11. Dezember 2018

Fachtag Englisch 2018


Der Fachtag Englisch zum Thema "Ambiguity of Belonging" findet am 11. Dezember 2018 in Heidelberg statt. Die Veranstaltung wird mit einer Lesung von Tom Franklin (Crooked Letter, Crooked Letter) um 11 Uhr in der Alten Aula der Universität Heidelberg eröffnet. Nachmittags finden Workshops rund um das neue gymnasiale Schwerpunktthema statt.

Zielgruppe: Der Fachtag richtet sich an Lehrer_innen, Referendar_innen und Studierende in der Endphase ihres Lehramtsstudiums. Bitte beachten Sie, dass Reisekosten nicht übernommen werden können.

Anmeldung: Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Bitte tragen Sie sich zur Teilnahme an Workshops in die entsprechenden Listen ein, die vor der Lesung um 11 Uhr vor der Alten Aula ausliegen werden.

Organisation: Die Ausrichtung des Fachtags ist eine Kooperation zwischen dem Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg (AS), der Heidelberg School of Education, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Heidelberg. Im Rahmen des Fachtags findet außerdem im Heidelberg Center for American Studies (HCA) eine Lesung von Beth Ann Fennelly (Poet Laureate of Mississippi) statt.

Die Heidelberg School of Education ist eine gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung von Universität Heidelberg und Pädagogischer Hochschule Heidelberg.


Programm

Uhrzeit Programmpunkt Ort
10:00-11:00 Anmeldung zu den Workshops Alte Universität
11:00-12:45 Lesung von Tom Franklin Alte Aula
Mittagspause
13:45-14:30 Workshops (Block I) Anglistisches Seminar
Kaffeepause AS
14:45-15:30 Workshops (Block II) AS
Kaffeepause AS
15:45-16:30 Workshops (Block III) AS
Pause
18:00-20:00 Lesung von Beth Ann Fennelly HCA


Informationen zu den Workshops

Die Workshops finden am Nachmittag in Räumen des Anglistischen Seminars, Kettengasse 12 statt. Die Anmeldung zu den Workshops ist vor der Lesung von Tom Franklin um 11 Uhr im ersten Stock der Alten Universität möglich (first come, first serve). Informationen zur Verteilung auf Räume finden Sie pünktlich zum Ende der Mittagspause im Foyer des Anglistischen Seminars. Alle Workshops werden in mindestens zwei verschiedenen Blocks abgehalten, um Überschneidungen zu minimieren.


Workshoptitel Unterrichtsideen zur Lektüre Crooked Letter, Crooked Letter
Leitung StD'in Jutta Strosny Tasar
Beschreibung In diesem Modul soll die Benennung des Schwerpunktthemas 2019 "The Ambiguity of Belonging" definiert werden: Was bedeutet Ambiguity in Bezug auf Jugendliche und ihre Lebenswelt: Zugehörigkeit zu Gruppen oder auch nicht; das Finden einer eigenen Identität in ihrer peer group (Belonging). Der soziokulturelle Hintergrund soll auf der Basis der ausgewählten Lektüre von Tom Franklins Crooked Letter, Crooked Letter erläutert werden: The USA – the Deep South. Ein Vorschlag für eine Unterrichtseinheit zur Lektüre Crooked Letter, Crooked Letter wird vorgestellt.

Workshoptitel Einführung in das Schwerpunktthema 2019 "The Ambiguity of Belonging" mit Hilfe von Kurzfilmen
Leitung StD'in K. Scheller & StD'in S. Melbert
Beschreibung Das Modul zielt darauf ab, den Facettenreichtum und die Vielschichtigkeit des Themas aufzugreifen und anhand dieser Aspekte aufzuzeigen, wie man Schülerinnen und Schüler daran heranführen kann. Dabei sollen unter anderem Kurzfilme zum Thema "The Ambiguity of Belonging" gezeigt werden, die als Einstieg in das Schwerpunktthema dienen können. Des Weiteren sollen im Zusammenhang mit dem Schwerpunktthema Aspekte wie Aufgabenorientierung, Operatoren, Analyseaufgaben, Abitur und Bildungsplan beleuchtet werden. Während der ganzen Modulphase soll auch berücksichtigt werden, welche Probleme bei der Behandlung des Schwerpunktthemas aufkommen können und worauf bei der Materialauswahl geachtet werden sollte.

Workshoptitel Unterrichtsideen zum Film Gran Torino
Leitung StD'in Judith Weiß
Beschreibung Das Modul beschäftigt sich damit, inwiefern wesentliche Aspekte des Schwerpunktthemas "The Ambiguity of Belonging" im Film Gran Torino dargestellt sind. Schlüsselszenen, die geeignet sind das Schwerpunktthema zu unterrichten, und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten des Films im Kursunterricht werden vorgestellt. Die Kenntnis des Films wird vorausgesetzt.

Workshoptitel "Crooked Letters?" Teaching Writing with the help of the Novel Crooked Letter, Crooked Letter
Leitung Dr. Sherry Föhr, Kathrin Pfister, StD Michel Thürwächter
Beschreibung Teaching students to write effectively in English can be a real challenge, in school as well as at university level. While several of the writing tasks that appear on the Abitur are similar to those required in German, the comment is unique to the English exam and requires a different approach.

Many students have trouble getting the hang of organizing and writing paragraphs, but teachers have limited classroom time to devote exclusively to writing and limited time outside the classroom to correct student texts. At the Kursstufe level students' limited range of vocabulary can make it difficult to express oneself concisely and to the point.

This workshop uses examples from the novel Crooked Letter, Crooked Letter to show ways how to incorporate writing instruction into regular lessons in order to help students develop the skills they need to write an effective comment. We will focus on outlining, freewriting and editing exercises as well as feedback loops that can be integrated into content-based lessons and provide opportunities to practice other key skills such as reading comprehension and speaking proficiency. In this context, we will cover writing basics, including topic sentences, sequencing strategies and transitions as well as common mistakes and ways to help students avoid them.

Workshoptitel Filme lesen – ein narratologisches Toolkit für die Filmanalyse
Leitung Michael Böhm, Claire Earnshaw, Annika Elstermann, Gesine Bowen
Beschreibung Wie wird Sympathie für bestimmte Charaktere in Filmen gelenkt? Wie werden Themen wie Identität und Gruppenzugehörigkeit filmisch umgesetzt? Wir beginnen mit einer kurzen allgemeinen Einführung in die Narratologie, aus der heraus wir einen Überblick darüber erarbeiten, wie das narratologische Toolkit auf die Filmanalyse übertragen werden kann. Im praktischen Teil werden wir gemeinsam Schlüsselszenen aus Moonlight (2016) mithilfe des narratologischen Toolkits "lesen" und besprechen.

Workshoptitel "How to make them talk" – Förderung der speaking skills in Crooked Letter, Crooked Letter
Leitung Claudia Dub, Julia Nassutt, Susanne Mußmann
Beschreibung In diesem Modul werden verschiedene speaking activities zu Crooked Letter, Crooked Letter vorgestellt, die eingesetzt werden können, um monologisches und dialogisches Sprechen – auch mit Blick auf die (verpflichtende) Kommunikationsprüfung – zu fördern. Hierbei werden Pre-, While- und Post-Reading-Phasen berücksichtigt und Beispiele aufgezeichneter Schülerbeiträge zur Veranschaulichung und Evaluation der activities herangezogen.

Workshoptitel Kooperationsprojekt "Lesen(d) Verstehen in den Institutionen Schule und Universität: The Ambiguity of Belonging" – Vorstellung der Kooperationsergebnisse
Leitung Prof. J. Rademacher, Dr. P. Löffler
Beschreibung Auf der Grundlage von Posners Theorie der "Kultur als Zeichensystem" (Posner, 1991) sollen die drei Domänen Text, Gesellschaft und deren Institutionen bzw. Mentalität als zentrale Begriffe der literarischen Analysearbeit zugrunde gelegt werden. In diesem Kooperationsprojekt zwischen einer 12. Klasse des Feudenheim Gymnasiums (Mannheim) und einem Hauptseminar des AS der Universität Heidelberg sollen im Kompetenzbereich Lesen die unterschiedliche Zugangsweisen zu Texten bzw. die Art und Weise, wie die beiden Institutionen den Leseprozess beeinflussen, im Zentrum stehen. Die so gewonnen Ergebnisse und Erkenntnisse über den Roman Crooked Letter, Crooked Letter (Tom Franklin, 2010) werden im Austausch aktiv verglichen. Die Frage nach dem analytischen Zugang zum literarische Text – Wie und unter Voraussetzung welcher Prämissen lesen wir? – soll dadurch in zweierlei Hinsicht für den Englischunterricht neu diskutiert werden: intra-institutionell im Sinne einer reflexiven Auseinandersetzung mit den selbst gesteckten und auf den Roman projizierten Lesezielen, intra-institutionell im Sinne der möglichen Verwertung von Lesewissen in direkt folgenden Berufs- und Ausbildungskontexten.





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