Prof. Dr. Vera Nünning
Raum 209
Sekretariat:
Claudia Falk
Raum 209
06221 542809
Sprechstunden siehe Personen-Übersicht.
Sekretariat:
Claudia Falk
06221 542810
Kurzbiografie
- 2011-2012
- Fellow am Marsiliuskolleg der Universität Heidelberg, mit einem interdisziplinär orientierten Projekt zur Narrativität
- Seit 2010
- Mitglied des ‚external advisory board’ der Universität zu Köln
- Seit 2009
- Leiterin des Teilprojekts C10 ‚Rituale ohne Performanz’ im SFB 619 Ritualdynamik
- Juni 2009 -März 2010
- Präsidentin des Deutschen Konsortiums für die Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul (DTU)
- Seit 2007
- Mitherausgeberin der Zeitschrift English Studies
- Seit 2006
- federführende Verantwortliche, ab 2009 Vizepräsidentin des deutschen Konsortiums für den Aufbau der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul
- Juni 2009 bis März 2010
- Präsidentin des Deutschen Konsortiums für die DTU
- April 2006 bis September 2009
- Prorektorin für Internationale Beziehungen an der Universität Heidelberg
- 2006/ 2009/ 2010
- Kurzzeit-Gastdozenturen an den Universitäten Universidad de Zaragoza (Spanien), Universidade Cathólica Portuguesa, Lissabon (Portugal) und an der Helsingin Yliopisto (Universität Helsinki, Finnland)
- Seit 2005
-
Zuständig für Auswahl, Betreuung und Redigierung von über 2000 Artikeln zur englischen Literatur in Kindlers Neues Literaturlexikon (15 Bde, jetzt online)
Mitherausgeberin von drei Buchreihen - Seit 2002
- Lehrstuhl für Englische Philologie an der Universität Heidelberg
- 2001
- Rufe an die Universitäten Osnabrück (abgelehnt) und Heidelberg, sowie Angebot, einen Lehrstuhl in Braunschweig zu übernehmen (abgelehnt)
- 2000 bis 2002
- Professorin für Englische Literatur und Kultur (und Geschäftsführende Direktorin) Anglistisches Seminar, TU Braunschweig
- 1998
- Auszeichnung der Habilitationsschrift 'A Revolution in Sentiments, Manners, and Moral Opinions': Catharine Macaulay und die politische Kultur des englischen Radikalismus, 1760-1790 (Heidelberg: Universitätsverlag C. Winter 1998), mit dem Preis der Offermann-Hergarten-Stiftung
- 1995
- Habilitation in Neuerer und Neuester Geschichte (Universität zu Köln); bis 2000 Tätigkeit als ‚Oberassistentin’ und Geschäftsführerin
- 1989
- Abschluss der Dissertation in Englischer Philologie (zur Ästhetik Virginia Woolfs) an der Universität zu Köln
Forschungsschwerpunkte
- Narratologie (sowohl in ‚klassischer’ wie auch in ‚kulturwissenschaftlicher’ Ausrichtung) und interdisziplinäre Erzählforschung
- Theorien und Konzepte der Kulturwissenschaft
- Britische Kulturgeschichte, sowie kulturwissenschaftlich orientierte Literaturwissenschaft (bes. in Bezug auf Großbritannien des 18. und 19. Jahrhunderts)
- Britischer Roman vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
- Verknüpfung von Gender Studies mit literaturwissenschaftlichen, insbesondere narratologischen Fragestellungen.
Aktuelles
Fellow am Marsiliuskolleg der Universität Heidelberg (2011 bis 2012)Die Bedeutung von Literatur für die Ausprägung von kognitiven Fähigkeiten, Empathie und Perspektivenübernahme
Das Projekt möchte eine Brücke schlagen zwischen Literaturwissenschaft und Neurobiologie: Es soll erarbeitet werden, welche Bedeutung Erzählliteratur für die Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten, Empathie und Perspektivenübernahme hat, und welche Rolle grundlegende Merkmale der Erzählung sowie spezifische erzählerische Darstellungsverfahren in diesem Prozess spielen.
Da Erzählliteratur fiktionale ‚Gedankenexperimente’ im „laboratory of the mind“ (Elgin 2007) entwirft, bietet ihre Lektüre und Analyse die einzigartige Möglichkeit, an konkreten Situationen nachzuvollziehen, welche Faktoren Handlungen bedingen: Intentionen, Emotionen und Bewusstseinsprozesse werden einsehbar. Dadurch können Leser/innen, so die Leithypothese des Projekts, zentrale Bestandteile der ‚Theory of Mind’ aufbauen bzw. verfeinern und neue, differenziertere Verstehensweisen sowie Synapsen ausprägen.
Diese Leithypothese stützt sich auf neurobiologische und fiktionstheoretische Einsichten: Wenn sowohl erhöhte Aufmerksamkeit als auch Freude an der Entdeckung aus Sicht der Neurobiologie wichtige Voraussetzungen für das Lernen bilden (u.a. Hüther 2006), so erfüllt Fiktion beide Erfordernisse in hohem Maße: Sie liefert Neues und bietet Unterhaltung. Da jedes Verständnis von Intentionen vom Kontext abhängt und auf (Mini-)Erzählungen beruht, ermöglicht eine Untersuchung der in Erzählliteratur inszenierten ‚Gedankenexperimente’ (Elgin 2007) transferierbare Einsichten in das Zusammenspiel der Faktoren, die menschliche Bewusstseinsprozesse und Interaktionen prägen.
Die theoretischen Grundlagen für diese Studie stammen zum einen aus der Neurobiologie sowie der Psychologie und der Philosophie, zum anderen aus der Literaturwissenschaft. Der interpersonale Verstehensprozess, der im Zentrum des Projekts steht, wird auf der Basis von Erkenntnissen aus dem Bereich der ‚theory-theory’ bzw. ‚simulation theory’ konzeptionalisiert und bereichert um Einsichten aus der Phänomenologie (sowie um die ‚narrative practice hypothesis’ von D. Hutto). Auf welche Weise die literarische Darstellung von Figuren und deren Handlungen zur Ausprägung von kognitiven Fähigkeiten und von Empathie führen kann, wird auf der Basis neuer Erkenntnisse der Narratologie erarbeitet.
Durch die Untersuchung der Funktionen von Erzählliteratur für die ‚Theory of Mind’ soll der Nachweis erbracht werden, dass die in Literatur enthaltenen fiktionalen Gedankenexperimente (weit über bloße Unterhaltung hinaus) für Erwachsene ähnliche Funktionen erfüllen wie das Spiel für jüngere Menschen. Die Ergebnisse des Projekts können zudem Anregungen für die Faktoren geben, die bei empirischen Untersuchungen zur ‚Theory of Mind’ berücksichtigt werden sollten.
Da Erzählliteratur fiktionale ‚Gedankenexperimente’ im „laboratory of the mind“ (Elgin 2007) entwirft, bietet ihre Lektüre und Analyse die einzigartige Möglichkeit, an konkreten Situationen nachzuvollziehen, welche Faktoren Handlungen bedingen: Intentionen, Emotionen und Bewusstseinsprozesse werden einsehbar. Dadurch können Leser/innen, so die Leithypothese des Projekts, zentrale Bestandteile der ‚Theory of Mind’ aufbauen bzw. verfeinern und neue, differenziertere Verstehensweisen sowie Synapsen ausprägen.
Diese Leithypothese stützt sich auf neurobiologische und fiktionstheoretische Einsichten: Wenn sowohl erhöhte Aufmerksamkeit als auch Freude an der Entdeckung aus Sicht der Neurobiologie wichtige Voraussetzungen für das Lernen bilden (u.a. Hüther 2006), so erfüllt Fiktion beide Erfordernisse in hohem Maße: Sie liefert Neues und bietet Unterhaltung. Da jedes Verständnis von Intentionen vom Kontext abhängt und auf (Mini-)Erzählungen beruht, ermöglicht eine Untersuchung der in Erzählliteratur inszenierten ‚Gedankenexperimente’ (Elgin 2007) transferierbare Einsichten in das Zusammenspiel der Faktoren, die menschliche Bewusstseinsprozesse und Interaktionen prägen.
Die theoretischen Grundlagen für diese Studie stammen zum einen aus der Neurobiologie sowie der Psychologie und der Philosophie, zum anderen aus der Literaturwissenschaft. Der interpersonale Verstehensprozess, der im Zentrum des Projekts steht, wird auf der Basis von Erkenntnissen aus dem Bereich der ‚theory-theory’ bzw. ‚simulation theory’ konzeptionalisiert und bereichert um Einsichten aus der Phänomenologie (sowie um die ‚narrative practice hypothesis’ von D. Hutto). Auf welche Weise die literarische Darstellung von Figuren und deren Handlungen zur Ausprägung von kognitiven Fähigkeiten und von Empathie führen kann, wird auf der Basis neuer Erkenntnisse der Narratologie erarbeitet.
Durch die Untersuchung der Funktionen von Erzählliteratur für die ‚Theory of Mind’ soll der Nachweis erbracht werden, dass die in Literatur enthaltenen fiktionalen Gedankenexperimente (weit über bloße Unterhaltung hinaus) für Erwachsene ähnliche Funktionen erfüllen wie das Spiel für jüngere Menschen. Die Ergebnisse des Projekts können zudem Anregungen für die Faktoren geben, die bei empirischen Untersuchungen zur ‚Theory of Mind’ berücksichtigt werden sollten.
Prüfungsangelegenheiten
- Lektüreliste für die mündliche Staatsexamensprüfung (neue Prüfungsordnung)
- Lektüreliste für die mündliche Magisterprüfung
Lehrveranstaltungen
Hauptseminar Literaturwissenschaft
Literature and Empathy: British Fiction from Victorianism to Modernism
We will begin by getting a more thorough understanding of the terms ‘empathy’ and ‘sympathy’, and ask in what way literature might help to develop these faculties. Then we will closely analyse three important novels of the 19th and early 20th century and try to understand how these works conduce us to understand and evaluate the cognitive and emotional processes of literary characters.
Texts: Required Reading: George Eliot, Middlemarch (1871); Thomas Hardy, Tess of the D’Urbervilles (1891); Virginia Woolf, To the Lighthouse (1927).
A good introduction to the topic is Suzanne Keen, Empathy and the Novel. Oxford: OUP, 2007; for the more philosophical minded among you, it might pay to look at Karsten Stueber, Rediscovering Empathy. Agency, Folk Psychology, and the Human Sciences. Cambridge, Mass: MIT Press, 2006.
Examenskolloquium
Literature and Empathy: British Fiction from Victorianism to Modernism
- Wednesday 09:15 – 10:45 116 2hrs.
We will begin by getting a more thorough understanding of the terms ‘empathy’ and ‘sympathy’, and ask in what way literature might help to develop these faculties. Then we will closely analyse three important novels of the 19th and early 20th century and try to understand how these works conduce us to understand and evaluate the cognitive and emotional processes of literary characters.
Texts: Required Reading: George Eliot, Middlemarch (1871); Thomas Hardy, Tess of the D’Urbervilles (1891); Virginia Woolf, To the Lighthouse (1927).
A good introduction to the topic is Suzanne Keen, Empathy and the Novel. Oxford: OUP, 2007; for the more philosophical minded among you, it might pay to look at Karsten Stueber, Rediscovering Empathy. Agency, Folk Psychology, and the Human Sciences. Cambridge, Mass: MIT Press, 2006.
Examenskolloquium
- Mittwoch 11:15 – 12:45 116 2st.
Aufgrund eines Forschungssemesters hält Frau Nünning im Wintersemester 2009/10 keine Lehrveranstaltungen
Literature and Memory: Individual and Collective Memory in British Novels after the Second World War
Dienstag 09:15 – 10:45 112 2 hrs.
Memory studies are burgeoning both in Europe and the U.S. In this interdisciplinary venture, disciplines such as the neurosciences, psychology, history, and the study of the arts are prominent. In this seminar, however, we will try to make ourselves familiar with the most important concepts of the study of memory and explore the role of literature in this context.
In what ways does literature represent the workings and functions of memory? Is it only by way of content or are specific narrative conventions important as well? What is the function of narrative as far as the construction of memory and identity is concerned? Are some subgenres more apt to explore the workings of memory than others? And what is the relation between individual and collective memory? We will be particularly (but not only!) concerned with the following novels, which should be read before the seminar begins:
Registration: For registration, please select and shortly comment on three passages from Remains of the Day that are particularly typical of Stevens in terms of (conscious or unconscious) self-characterisation. You should compose a short essay of 1500-2000 characters, which has to be submitted by February 16th 2009 to the following address: Vera.Nuenning@urz.uni-heidelberg.de.
Texts: Kazuo Ishiguro, The Remains of the Day (1989); Jane Urquhart, The Underpainter (1997); Julian Barnes, England, England (1998); Michael Frayn, Spies (2002); Sarah Paretsky, Blacklist (2003).
Course requirements: In addition to regular attendance and active class participation (1 CP) and preparation/homework time (3 CP), participants will be expected to make an oral presentation (plus a handout) (1 CP) and write a ‘Hauptseminararbeit’ (3 CP) if they want to receive a ‘Hauptseminarschein’.
Examenskolloquium
Dienstag 11:15 – 12:45 112 2 st.
In diesem Kolloquium wird Wissen vermittelt, das für die Examensvorbereitung (für Magister- und Lehramtskandidaten) von Relevanz ist. Es wird – jeweils anhand von konkreten Beispielen – erörtert, was relevante Fragestellungen für Abschlussarbeiten sind und wie diese aufgebaut sein sollten, welche Themen sich für mündliche Prüfungen eignen, wie man sich auf mündliche und schriftliche Prüfungen vorbereitet, und welches ‚Überblickswissen’ eine notwendige Voraussetzung für mündliche Examina darstellt. Da eine gute Vorbereitung für eine Prüfung bereits mit der Auswahl von Lehrveranstaltungen im Hauptstudium beginnt, sind auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen, die noch nicht alle Scheine erworben haben.
Oberseminar (Blockseminar)
Freitag 09:15 – 12:45 112 2 st.
Dieses Seminar richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden und M.A.-Studierende in höheren Semestern der anglistischen und amerikanistischen Literaturwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die Diskussion grundlegender Probleme, die sich beim Verfassen einer literaturwissenschaftlichen Dissertation oder M.A.-Arbeit ergeben, sowie ausgewählte Theorien (etwa feministische Narratologie) und Themen.
Anmeldung: Eine persönliche Anmeldung in meiner Sprechstunde ist erforderlich.
Scheinerwerb: Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit (1 CP), Vor-/Nachbereitung (3 CP), Referat (1 CP), Hausarbeit (3 CP).
Dienstag 09:15 – 10:45 112 2 hrs.
Memory studies are burgeoning both in Europe and the U.S. In this interdisciplinary venture, disciplines such as the neurosciences, psychology, history, and the study of the arts are prominent. In this seminar, however, we will try to make ourselves familiar with the most important concepts of the study of memory and explore the role of literature in this context.
In what ways does literature represent the workings and functions of memory? Is it only by way of content or are specific narrative conventions important as well? What is the function of narrative as far as the construction of memory and identity is concerned? Are some subgenres more apt to explore the workings of memory than others? And what is the relation between individual and collective memory? We will be particularly (but not only!) concerned with the following novels, which should be read before the seminar begins:
Registration: For registration, please select and shortly comment on three passages from Remains of the Day that are particularly typical of Stevens in terms of (conscious or unconscious) self-characterisation. You should compose a short essay of 1500-2000 characters, which has to be submitted by February 16th 2009 to the following address: Vera.Nuenning@urz.uni-heidelberg.de.
Texts: Kazuo Ishiguro, The Remains of the Day (1989); Jane Urquhart, The Underpainter (1997); Julian Barnes, England, England (1998); Michael Frayn, Spies (2002); Sarah Paretsky, Blacklist (2003).
Course requirements: In addition to regular attendance and active class participation (1 CP) and preparation/homework time (3 CP), participants will be expected to make an oral presentation (plus a handout) (1 CP) and write a ‘Hauptseminararbeit’ (3 CP) if they want to receive a ‘Hauptseminarschein’.
Examenskolloquium
Dienstag 11:15 – 12:45 112 2 st.
In diesem Kolloquium wird Wissen vermittelt, das für die Examensvorbereitung (für Magister- und Lehramtskandidaten) von Relevanz ist. Es wird – jeweils anhand von konkreten Beispielen – erörtert, was relevante Fragestellungen für Abschlussarbeiten sind und wie diese aufgebaut sein sollten, welche Themen sich für mündliche Prüfungen eignen, wie man sich auf mündliche und schriftliche Prüfungen vorbereitet, und welches ‚Überblickswissen’ eine notwendige Voraussetzung für mündliche Examina darstellt. Da eine gute Vorbereitung für eine Prüfung bereits mit der Auswahl von Lehrveranstaltungen im Hauptstudium beginnt, sind auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen, die noch nicht alle Scheine erworben haben.
Oberseminar (Blockseminar)
Freitag 09:15 – 12:45 112 2 st.
Dieses Seminar richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden und M.A.-Studierende in höheren Semestern der anglistischen und amerikanistischen Literaturwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die Diskussion grundlegender Probleme, die sich beim Verfassen einer literaturwissenschaftlichen Dissertation oder M.A.-Arbeit ergeben, sowie ausgewählte Theorien (etwa feministische Narratologie) und Themen.
Anmeldung: Eine persönliche Anmeldung in meiner Sprechstunde ist erforderlich.
Scheinerwerb: Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit (1 CP), Vor-/Nachbereitung (3 CP), Referat (1 CP), Hausarbeit (3 CP).
Gender and Genre: British Female Authors of the 18th and 19th Century
Dienstag 9:15 - 10:45, AS 112, 2st.
Everyone (well, nearly everyone) knows that many British female authors of the 18th and 19th century published their work either anonymously or under a pseudonym. In the case of the Brontë sisters, they deliberately used ambiguous names that did not give away the gender of the author (for instance, Charlotte Brontë used the name Currer Bell); and Mary Ann Evans is to this day known as ‘George Eliot’.
Female writing was, however, influenced by a host of other factors as well, which provided the backdrop of the author’s work and the image they projected to the world. In this Hauptseminar, we will address several aspects of this complex phenomenon:
On this basis, we will analyse the following novels (and the conditions under which they were written and published): Sarah Scott, A Description of Millenium Hall (1762); Frances Burney, Evelina (1779); Jane Austen, Sense and Sensibility (1811); Charlotte Brontë, Jane Eyre (1847).
Examenskolloquium
Dienstag 11:15 - 12:45, AS 112, 2st.
In diesem Kolloquium wird Wissen vermittelt, das für die Examensvorbereitung (für Magister- und Lehramtskandidaten) von Relevanz ist. Es wird - jeweils anhand von konkreten Beispielen - erörtert, was relevante Fragestellungen für Abschlussarbeiten sind und wie diese aufgebaut sein sollten, welche Themen sich für mündliche Prüfungen eignen, wie man sich auf mündliche und schriftliche Prüfungen vorbereitet, und welches ‚Überblickswissen' eine notwendige Voraussetzung für mündliche Examina darstellt. Da eine gute Vorbereitung für eine Prüfung bereits mit der Auswahl von Lehrveranstaltungen im Hauptstudium beginnt, sind auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen, die noch nicht alle Scheine erworben haben.
Oberseminar (Blockveranstaltung)
Freitag 09:15 - 12:45, 112
Dieses Seminar richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden der anglistischen und amerikanistischen Literaturwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die Diskussion grundlegender Probleme, die sich beim Verfassen einer literaturwissenschaftlichen Dissertation ergeben, sowie ausgewählte Theorien (etwa feministische Narratologie) und Themen.
Dienstag 9:15 - 10:45, AS 112, 2st.
Everyone (well, nearly everyone) knows that many British female authors of the 18th and 19th century published their work either anonymously or under a pseudonym. In the case of the Brontë sisters, they deliberately used ambiguous names that did not give away the gender of the author (for instance, Charlotte Brontë used the name Currer Bell); and Mary Ann Evans is to this day known as ‘George Eliot’.
Female writing was, however, influenced by a host of other factors as well, which provided the backdrop of the author’s work and the image they projected to the world. In this Hauptseminar, we will address several aspects of this complex phenomenon:
- the effects that novels were supposed to have on a (female) public
- the relationship between morality and literature (including the problem of ‘realist writing’)
- the impact of the concept of gender on key aesthetic notions
- the ‘gendered’ quality of seemingly neutral fictions and of literary theory and narratology.
On this basis, we will analyse the following novels (and the conditions under which they were written and published): Sarah Scott, A Description of Millenium Hall (1762); Frances Burney, Evelina (1779); Jane Austen, Sense and Sensibility (1811); Charlotte Brontë, Jane Eyre (1847).
Examenskolloquium
Dienstag 11:15 - 12:45, AS 112, 2st.
In diesem Kolloquium wird Wissen vermittelt, das für die Examensvorbereitung (für Magister- und Lehramtskandidaten) von Relevanz ist. Es wird - jeweils anhand von konkreten Beispielen - erörtert, was relevante Fragestellungen für Abschlussarbeiten sind und wie diese aufgebaut sein sollten, welche Themen sich für mündliche Prüfungen eignen, wie man sich auf mündliche und schriftliche Prüfungen vorbereitet, und welches ‚Überblickswissen' eine notwendige Voraussetzung für mündliche Examina darstellt. Da eine gute Vorbereitung für eine Prüfung bereits mit der Auswahl von Lehrveranstaltungen im Hauptstudium beginnt, sind auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen, die noch nicht alle Scheine erworben haben.
Oberseminar (Blockveranstaltung)
Freitag 09:15 - 12:45, 112
Dieses Seminar richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden der anglistischen und amerikanistischen Literaturwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die Diskussion grundlegender Probleme, die sich beim Verfassen einer literaturwissenschaftlichen Dissertation ergeben, sowie ausgewählte Theorien (etwa feministische Narratologie) und Themen.
British Novels at the Beginning of the 21st Century: Beyond Postmodernism?
Dienstag 11:15 - 12:45, AS 113, 2st.
Is "postmodernism" still an adequate term for those tendencies that are discernible in British fiction at the beginning of the 21st century? What is "postmodernism"? In how far do renowned authors - whose works of the 1980s and 1990s were often called "postmodern" - deviate from established patterns? What are the characteristic features of (at least a small number of distinguished) contemporary works of fiction?
In this "Hauptseminar" we will try to answer these questions. After a short theoretical introduction (which will not extend to the basics of the analysis of narrative works! Do make sure that you know the most important narratological concepts beforehand) we will analyze the following novels:
Ian McEwan, Saturday (2005); Julian Barnes, Arthur and George (2005); Zoe Heller, Notes of a Scandal (2003); Nick Hornby, A Long Way Down (2005); Zadie Smith, On Beauty (2005).
Examenskolloquium
Dienstag 09:15 - 10:45, AS 108, 2st.
In diesem Kolloquium wird Wissen vermittelt, das für die Examensvorbereitung (für Magister- und Lehramtskandidaten) von Relevanz ist. Es wird - jeweils anhand von konkreten Beispielen - erörtert, was relevante Fragestellungen für Abschlussarbeiten sind und wie diese aufgebaut sein sollten, welche Themen sich für mündliche Prüfungen eignen, wie man sich auf mündliche und schriftliche Prüfungen vorbereitet, und welches Überblickswissen' eine notwendige Voraussetzung für mündliche Examina darstellt. Da eine gute Vorbereitung für eine Prüfung bereits mit der Auswahl von Lehrveranstaltungen im Hauptstudium beginnt, sind auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen, die noch nicht alle Scheine erworben haben.
Work in Progress (Oberseminar, 14-täglich)
Mittwoch 15:15 - 18:45, AS 114
Dienstag 11:15 - 12:45, AS 113, 2st.
Is "postmodernism" still an adequate term for those tendencies that are discernible in British fiction at the beginning of the 21st century? What is "postmodernism"? In how far do renowned authors - whose works of the 1980s and 1990s were often called "postmodern" - deviate from established patterns? What are the characteristic features of (at least a small number of distinguished) contemporary works of fiction?
In this "Hauptseminar" we will try to answer these questions. After a short theoretical introduction (which will not extend to the basics of the analysis of narrative works! Do make sure that you know the most important narratological concepts beforehand) we will analyze the following novels:
Ian McEwan, Saturday (2005); Julian Barnes, Arthur and George (2005); Zoe Heller, Notes of a Scandal (2003); Nick Hornby, A Long Way Down (2005); Zadie Smith, On Beauty (2005).
Examenskolloquium
Dienstag 09:15 - 10:45, AS 108, 2st.
In diesem Kolloquium wird Wissen vermittelt, das für die Examensvorbereitung (für Magister- und Lehramtskandidaten) von Relevanz ist. Es wird - jeweils anhand von konkreten Beispielen - erörtert, was relevante Fragestellungen für Abschlussarbeiten sind und wie diese aufgebaut sein sollten, welche Themen sich für mündliche Prüfungen eignen, wie man sich auf mündliche und schriftliche Prüfungen vorbereitet, und welches Überblickswissen' eine notwendige Voraussetzung für mündliche Examina darstellt. Da eine gute Vorbereitung für eine Prüfung bereits mit der Auswahl von Lehrveranstaltungen im Hauptstudium beginnt, sind auch Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen, die noch nicht alle Scheine erworben haben.
Work in Progress (Oberseminar, 14-täglich)
Mittwoch 15:15 - 18:45, AS 114