„WahnsinnsFrauen“ – Aneignungen von Hysterie in der Neuen Frauenbewegung
In dem Vortrag wird herausgearbeitet, welche Funktion und Bedeutung die „Hysterikerin“ als historische Figur der verrückten Frau par excellence in der feministischen Bewegung und Forschung in den 1970er bis 1990er Jahren zukam. Das Forschen und Nachdenken über Hysterie wird in Beziehung gesetzt zu Entwicklungen in der Frauengesundheitsbewegung, in der sich seit 1974 aus den Beratungsgruppen zum Schwangerschaftsabbruch die ersten Frauentherapieprojekte in Berlin entwickelten.
Datum: 21. Januar 2026
Ort: Neue Universität (HS4a)